Next Economy
NEXT ECONOMY HUB
Von der guten Idee zur funktionierenden Lösung
An Ideen für eine zirkuläre Wirtschaft mangelt es nicht. Die Herausforderung beginnt dort, wo aus Ideen funktionierende Produkte, Services und Geschäftsmodelle werden müssen.
Zwischen Forschung, erstem Prototyp und industrieller Skalierung fehlt häufig die Infrastruktur, um Lösungen zu entwickeln, praktisch zu erproben, in Kleinserien umzusetzen und für den Markt vorzubereiten.
Genau hier setzt der Next Economy Hub an.
Er bringt Design, Forschung, Prototyping, Produktion, Anwendung und Kommunikation an einem Ort zusammen – und schafft damit eine durchgängige Entwicklungsinfrastruktur für die nächste Wirtschaft.
Idee → Design → Prototyp → Kleinserie → Anwendung → Marktzugang → Skalierung
Der großmaßstäbliche industrielle Roll-out findet anschließend dort statt, wo er sinnvoll ist: bei Industriepartnern, in bestehenden Fabriken oder neuen Produktionsstrukturen.

Der Next Economy Hub ist die Brücke zwischen Innovation und Markt.
Ein vertikales Kreislaufsystem
Die einzelnen Bereiche des Next Economy Hub stehen nicht nebeneinander. Sie greifen ineinander. Was im Circular Design entwickelt wird, kann in der Urban Factory prototypisiert und in Kleinserien erprobt, über biologische Kreisläufe ergänzt und anschließend sichtbar und marktfähig gemacht werden.
Materialien, Wissen und Erfahrungen fließen zwischen den Bereichen zurück. So entsteht eine durchgängige Entwicklungsinfrastruktur, die Innovation Schritt für Schritt näher an den Markt bringt.
CIRCULAR DESIGN
Zirkularität beginnt vor der Produktion
Ob ein Produkt wirklich kreislauffähig ist, entscheidet sich nicht erst beim Recycling, sondern bereits beim Design.
Im Circular Design werden Produkte, Services und Geschäftsmodelle deshalb als zusammenhängende Systeme entwickelt:
- Materialien und Konstruktionen
- Nutzungs- und Servicekonzepte
- Reparatur und Wiederverwendung
- Demontage und Rücknahme
- zirkuläre Geschäftsmodelle
Designer:innen, Unternehmen, Forschung und Materialexpert:innen arbeiten gemeinsam an Lösungen, die technisch funktionieren und wirtschaftlich skalierbar werden können.
Das Ziel: Zirkularität von Anfang an mitdenken – statt sie später hinzuzufügen.

URBAN FACTORY
Vom Prototyp zur belastbaren Lösung
Ein guter Prototyp beweist noch kein funktionierendes Produkt oder Geschäftsmodell.
Erst durch Wiederholung, Produktion und reale Anwendung zeigt sich, ob eine Innovation robust, reparierbar, wirtschaftlich und skalierbar ist.
Die Urban Factory schafft dafür Produktions- und Erprobungsmöglichkeiten mitten im Hub:
- funktionale Prototypen und Design-Iterationen
- Kleinserien und Pilotanwendungen
- Erprobung von Service- und Geschäftsmodellen
- Reparatur und Re-Assembly
- Upcycling und Re-Manufacturing
So entsteht die entscheidende Zwischenstufe zwischen erster Innovation und industrieller Produktion.
Hier wird aus „Es könnte funktionieren“ ein „Es funktioniert“.

URBAN FARMING
Biologische Kreisläufe als produktive Systeme
Circular Economy betrifft nicht nur technische Materialien. Ebenso wichtig sind biologische Kreisläufe.
Urban Farming wird deshalb nicht als dekoratives Grün verstanden, sondern als produktiver Teil des Hubs.
Hier können biologische Systeme unter realen Bedingungen entwickelt und erprobt werden – von urbaner Lebensmittelproduktion über biogene Materialien bis zu neuen Nutzungsmöglichkeiten organischer Reststoffe.
Im Zusammenspiel mit Forschung, Biodiversität, Gastronomie und weiteren Nutzungen im Gebäude können neue Kreisläufe entstehen.
Dabei geht es nicht darum, Landwirtschaft im industriellen Maßstab in den Tower zu verlagern. Der Hub dient dazu, Systeme und Betriebsmodelle zu entwickeln, zu erproben und für eine spätere Skalierung vorzubereiten.
Technische und biologische Kreisläufe werden nicht getrennt gedacht, sondern miteinander verbunden.

KOMMUNIKATION & MARKTZUGANG
Gute Lösungen brauchen Sichtbarkeit
Innovation erzeugt erst dann Wirkung, wenn sie verstanden, nachgefragt und übernommen wird.
Deshalb gehört Kommunikation im Next Economy Hub zur Wertschöpfung.
Projekte und Produkte werden sichtbar und erlebbar. Unternehmen treffen auf Kund:innen, Partner:innen und Investor:innen. Komplexe Innovationen werden verständlich und anschlussfähig vermittelt.
Aus erfolgreichen Anwendungen entstehen Beispiele, die zeigen, dass Circular Economy nicht nur ökologisch notwendig, sondern technisch machbar und wirtschaftlich relevant ist.
So wird der Hub auch zum Schaufenster und Marktplatz einer neuen Wirtschaft.

Warum im Elbtower?
Weil Transformation einen sichtbaren Ort braucht.
Der Elbtower bietet die Chance, Circular Economy nicht in einzelnen Laboren, Gewerbegebieten oder Innovationsprogrammen zu verteilen, sondern ihre unterschiedlichen Disziplinen an einem weithin sichtbaren Ort miteinander zu verbinden.
Gemeinsam mit dem Naturkundemuseum entsteht dabei eine besondere Verbindung:
Das Museum schafft Verständnis für Natur, Biodiversität und planetare Grenzen. Der Next Economy Hub zeigt, wie daraus neues Handeln und Wirtschaften entstehen kann.
Wissen trifft Anwendung. Forschung trifft Unternehmertum. Design trifft Produktion. Ökologische Notwendigkeit trifft wirtschaftliche Lösung.
Der Elbtower wird damit nicht einfach neu genutzt. Er bekommt eine neue Aufgabe:
vom Symbol einer alten Wachstumslogik zum Entwicklungsort für die Next Economy.
Immer auf dem neusten Stand bleiben.
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